Hundsport -
Obedience
Das Wort kommt aus dem Englischen und
heißt "Gehorsam".
Diese Hundesportart besteht überwiegend aus bekannten Gehorsamsübungen
wie Apportieren,
Vorausschicken, Abrufen, Bleib-Übungen und Sitz, Platz
und Steh aus der Bewegung sowie
"Bei-Fuß-gehen".
Übungen wie Distanzkontrolle, bei den der Hund im großen Abstand zu
seinem Besitzer eine Reihe
von Positionswechseln (siehe oben) ausführen
muss, ohne sich von der Stelle zu bewegen,
gehören auch dazu. Oder Geruchsunterscheidung
bei der es darum geht, dass unter mehreren
gleich aussehenden Gegenständen
vom Hund derjenige herausgesucht und apportiert werden soll,
der den Geruch des
Besitzers trägt.
Obedience ist in England und den USA längst ein Breitensport.
Eine deutsche Prüfungsordnung als Wettkampfsportart existiert im Entwurf
und die ersten
Prüfungen nach ausländischem Reglement haben auch hierzulande
schon statt gefunden. Allerdings
ist "Obedience" - auch wir mussten
das erst lernen - nicht automatisch gleichzusetzen mit einer
fortschrittlichen
Ausbildungsmethode. Es gilt, den Teamgeist im Hund (durch den Trainer) zu
bewegen,
ihn dazu zu bewegen, mitmachen zu wollen.
Wer kann oder darf mitmachen?
Beim Obedience geht es in erster Linie um Präzision, das perfekte Zusammenspiel
zwischen
Mensch und Hund. Auch Hunde, die durch Rasse, Körpergewicht und
Gesundheit für andere
Sportarten nicht in Frage kommen, können im Obedience
erfolgreich sein.

Obedience für Einsteiger
Buch, 118 Seiten
Erschienen: Dezember 2002
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