Hundsport - Dog Dancing - Der Tanz mit dem Hund als Sportdisziplin Teil 1

Hund und Hundeführer bewegen sich zu einem Musikstück. Dabei Hauptakteur ist selbstverständlich
der Hund, denn während Herrchen oder Frauchen sich normal bewegt, zeigt der Vierbeiner was er
kann: Verbeugung, Rolle, Kriechen, Drehung, Slalom um die Beine, Steppen mit seinen Vorderpfoten
im Takt zur Musik usw.
Wo und wann genau diese gleichermaßen für Zuschauer und Tier-Mensch-Tanzpaar attraktive
Beschäftigungsmöglichkeit ihren Anfang hat, weiß man nicht. Irgendwann in den 80ziger, zunächst in
Kanada, dann USA, danach in England. Und nun Anfang des neuen Jahrtausends wird diese
Sportdisziplin auch in Deutschland populär. Daraus entwickelten sich verschiedene Wettkampf-
sportarten: Freestyle Obedience (Gehorsames Freistiel-Tanzen), Dog-Dancing (Hundetanz) sowie
Heelwork to Music (präzises Fußtanzen nahe am Hundeführer).

Welche Elemente braucht man (die Tricks)?
Erst, wenn Ihr Hund ein Repertoire an Tricks und Kunststücken beherrscht, geht es ans
Zusammenstellen der Elemente zu einer Kür. Und das alles können Sie einbauen:
Fußarbeit: In allen ihren Varianten, vorwärts, rückwärts sowie seitwärts (nach innen und außen),
jeweils auf der rechten und auf der linken Seite des Hundeführers.
Drehungen: In jeglicher Art, z.B. um die eigene Achse, um einen Gegenstand, um ein Bein des
Hundeführers, um den Hundeführer herum, jeweils nach rechts und nach links, Vorwärtsdrehung,
Rückwärtsdrehung.
Sprünge: In allen Variationen, z.B. über die ausgestreckten Arme oder Beine, durch einen durch die
Arme des Hundeführers gebildeten Kreis.
Pfotenarbeit: Wie z.B. Winken mit der Hundepfote oder das Steppen (Hund und Mensch heben
gemeinsam abwechselnd das rechte oder das linke Bein), wobei der Hund neben, hinter oder vor
dem Hundeführer ist, im Stehen oder im Gehen.
Beinslalom in den Varianten: Vorwärts beide (Mensch geht vorwärts, Hund flitzt ebenfalls vorwärts
durch seine Beine). Rückwärts Mensch und Hund vorwärts, rückwärts Mensch und Hund fädelt sich
rückwärts durch die Beine (die wohl schwierigste Variante).
Laufen zwischen den Beinen: Der Hund läuft zwischen den Beinen des Menschen, beide gehen
vorwärts oder rückwärts oder der Hund geht vorwärts oder rückwärts durch die gegrätschten Beine
des stehenden Hundführer.
Männchen machen: Auf zwei Beinen stehen.

Polonaise: Der Hund läuft auf zwei Beinen hinter dem Hundeführer und stützt sich je nach Größe an
seinen Beinen, am Po oder am Rücken ab.

Trainingsanleitung
Fast alle Elemente kann man prima im heimischen Wohnzimmer einstudieren und damit das Tanzen
für den Vierbeiner eine Freude bleibt, achtet der Trainer unbedingt auf die Trainingsmethoden. Denn
der Hund verliert die Freude sobald er geschubst und geschoben wird oder durch straffe Leine durch
die Tricks manövriert wird.

Die Kür
Wenn das paar über die Tanzelemente sicher sind, sucht man die Musik dazu aus, die zum Mensch
und Hund passt und dann legt man los. So eine Einstiegskür hilft sehr auf ein Ziel hinzuarbeiten und
Routine zu entwickeln.

Dog Dancing

Dog Dance

Heel Work To Music

Dog Dancing Teil 2

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