Hundsport -
Degility
Degility ist kein neuer Begriff in der Sportwissenschaft
für Hunde, den gibt es bereits seit 20 Jahren. Ä hnlich
wie Agility ist Degility eine sportliche Beschäftigung,
aber bei Degility steht nicht unbedingt
der sportliche
Ehrgeiz, das Endergebnis als Ziel, sondern die Freude
und der Teamgeist beim
Zusammenspiel zwischen Hund
und Halter.
Degility bezieht keine Sportgeräte ein, hier
redet man eher von Beschäftigungselementen wie
Hängebrücke, Labyrinth usw. für die
Vierbeiner.
Degility reicht von einfachen Spaß-Übungen
bis hin zu sehr anspruchsvollen kreativen Bewegungen
mit unterschiedlichen Geräten. Je nach Aufgabenstellung
seitens des Hundeführers erreicht man
eine enorme
Bandbreite der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten
innerhalb der einzelnen Elemente.
Jeder Hund, egal wie sportlich er ist, findet Freude
daran und schreckt nicht vor dem unheimlichsten
Labyrinth.
Alle Hunde entwickeln ihr Körpergefühl
und ihren Gleichgewichtssinn durch Geräte wie
Schwebebalken,
Wackel-Dackel oder Hängebrücke.
Degility ist breit anwendbar.
Andere Übungen entwickeln z.B. ihren Fährtensinn
oder unterstützen sie. Bei der Suche nach
bestimmten
Gegenständen oder auch Menschen und bereiten
sie sich auf einen Einsatz in einer
Rettungshundestaffel
vor. Das Vertrauen des Hundes gegenüber seinem
Führer ist Grundlage für
das Gelingen aller Übungen.
Dem Konzept nach unterliegt alles dem natürlichen
Beschäftigungs-
bedürfnis des Hundes und
darf nicht mit Zwang verbunden sein.
Seit Januar 2001 wird Degility konzeptionell von
Daniela und Wolfgang Brakhage und ebenso von
den
Dehra-Trainern weiter entwickelt. Das Konzept und
die Logos sind urheberrechtlich geschützt,
wobei
kleine Vereine und private Initiativen das Konzept
nutzen dürfen, nicht aber Hundeschulen
und Vereine,
die nebenberuflich Hunde beschäftigen.

Degility
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